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  • EIN FILM VON KURDWIN AYUB
Kinostart Österreich ab 3.3.
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Trailer

Der Film

Synopsis

1991 floh Kurdwin Ayub gemeinsam mit ihrer Familie aus dem Irak nach Österreich. Fast 25 Jahre später begleitet sie ihren Vater auf seiner Reise in die frühere Heimat. Während dieser über eine dauerhafte Rückkehr nachdenkt, fühlen sich Kurdwin, ihre Cousins und Cousinen als Fremde. Ein intimes, stellenweise skurriles und ernüchterndes Generationenporträt über Ver- und Entwurzelung als individuelles Familienschicksal und gleichzeitiges Massenphänomen des 20. und 21. Jahrhunderts.


Regie Kurdwin Ayub

Seit 2008 Universität für angewandte Kunst Wien (Klasse für Malerei und experimentellen Animationsfilm; Judith Eisler) / Seit 2011 Akademie der bildenden Künste Wien (Klasse für perfomative Kunst, Carola Dertnig) / 2013 Diplom an der Universität für angewandte Kunst

Filmografie (Auswahl)

Mutterkindpass (2009) / Bodenhaftung (2009) / Fingerspitzengefühl (2009) / Knochenschwund (2010) / Kaiserschnitt (2010) / Homevideo (2010) / Die Intrige und die Archenmuscheln (2010) / We love Naturburschen (2011) / Schneiderei (2011) / Kate & William (2011) / Sommerurlaub (2011) / Katzenjammer (2011) / Familienurlaub (2012) / sexy (2013) / VIDEO 1 (2014) / Paradies! Paradies! (2016)

Website: http://www.kurdwinayub.com


(C) Yasmina Haddad

Festivals (Auswahl)

Duisburger Filmwoche N°40, 2016
Sevilla Festival De Cine Europeo, 2016
Dok Leipzig 59. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar– und Animationsfilm, 2016
Crossing Europe, Linz, 2016
Diagonale, Festival des österreichischen Films, Graz, 2016
Buenos Aires Festival Int. de Cine Independiente BAFICI, 2016


Awards

Carte Blanche - Nachwuchspreis des Landes NRW, Duisburger Filmwoche 2016

Begründung:
Ein Besuch im kurdischen Autonomiegebiet des Irak. Regisseurin Kurdwin Ayub begleitet Omar, ihren Vater, an den Ort, von dem die Familie vor längerer Zeit geflüchtet ist. Und bereits an diesem Punkt teilt sich der Blick. Für Omar scheint es eine Rückkehr, die er vor der Kamera mit zeitweiligem Übermut zelebriert, während die Regisseurin deutlich auf Distanz bleibt. Sie setzt den Vater so ins Bild, als wäre diese Reise ohne die Kamera und ohne die Tochter gar nicht zustande gekommen. Während der Vater Pläne hat, eine Wohnung kaufen möchte, sich in eine verträumte patriotische Stimmung bringt und ganz damit beschäftigt ist, sich dieses Kurdistan ideell wieder anzueignen, hält Kurdwin Ayub unbeirrt dagegen: mit ironischen Brechungen, bewusst naiven Setzungen und einer fröhlichen Körperlichkeit, die sie als ganz konkrete Widersprüche zur irakischen Realität in Stellung bringt. Kurdistan, das ist einmal ein Sehnsuchtsort, und einmal eine Bühne, auf der Ayub diesen Ort verhandelt. Die geradezu anarchische Lust, die PARADIES! PARADIES! zu eigen ist, dem Publikum einen zweiten Blick abzuverlangen, weil dem Geschehen auf dieser Bühne nicht zu trauen ist, ist mitverantwortlich für den Reichtum und die Komplexität dieses Films. Das Schöne an PARADIES! PARADIES! ist, wie spielerisch und klug hier Themen wie Genderfragen, Familienangelegenheiten, Fremdheit aufeinander treffen. Exil als filmischer Topos ist so vielleicht noch nicht behandelt worden.

NEW WAVES NON FICTION AWARD, Sevilla Festival de Cine Europeo 2016

„Under the false varnish of an innocent home video, Paradise! Paradise! takes a caustic look at what we understand as home, family, fatherland, gender, security, ideals… In short, the endless components of identity, in the complex geopolitical framework of today.“

Beste Bildgestaltung Dokumentarfilm, Diagonale 2016

„Der Preis für die beste Bildgestaltung geht an eine eigentliche One-Woman-Show: Für ihr Debüt, hat die Filmemacherin hinter der Kamera auch Regie geführt, als sie mit ihrem Vater von Wien nach Kurdistan gereist ist. Mit großer Beobachtungsgabe und dem Talent, am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein, fängt sie immer wieder intime Schlüsselmomente ein und beweist dabei auch den Mut, sich selbst preiszugeben. Ein packendes, tragikomisches Homemovie über den Sog des Heimwehs.“


Credits

Schnitt
Dramaturgische Beratung
Sounddesign
Sound Mixer
Color Grading und Mastering
Post Production
Schnittassistenten
Graphic Designer
Produzenten

Nooran Talebi
Constantin Wulff
Rudolf Pototschnig
Bernhard Maisch
Florian Hirschmann – Die Leinwandhelden
Christian Leiss GmbH
Georg Vogler, Samira Ghahremani, Christoph Loidl
Matthias Van Baaren
Rudi Takacs, Lixi Frank


Technische Daten

Länge: 78min.
Sprache: arabisch, deutsch, kurdisch
Untertitel: Deutsche Untertitel
Drehformat: HD
Vorführformat: DCP
Framerate: 25
Sound: Dolby Digital 5.1
Produktionsland: Österreich
Drehorte: Österreich (Wien), Kurdistan (Irak)

Video Tagebuch

PRESSE

„...Ayubs Film bespielt die komplette Körperskala. Mal ist die Welt eine Konstruktion, die den Körper gefügig macht, mal ist der Körper eine Konstruktion, die die Welt aus der Form bricht. Paradies! Paradies! war ganz bestimmt eines der Highlights dieses Festivals.“
(Lukas Stern, critic.de)


„"Paradies! Paradies" ist der bislang lustigste Film dieser Diagonale, bis einem die Tragik der Komik klar wird. Dann ist es ein ziemlich super Film, der noch mehr Fragen aufwirft und nebenbei ein kluges Statement zum Informationsgehalt von Bildern setzt.“
(Maria Motter, FM4)


„The simple fact that Ayub is a youthful, educated, independent-minded female artist going about her work — something unthinkable a few miles away in the ISIS-controlled zone — is itself a statement, of course. Paradise! Paradise!, while deliberately rough-edged and unvarnished, functions smoothly as an eloquent representation of a sparky and irrepressible world view. Her dad's larger-than-life persona may steal the show here, but it's Ayub's directorial and authorial voice that is the real takeaway. We'll undoubtedly be hearing a lot more from her soon.“
(Neil Young, The Hollywood Reporter)


„Bei all den Erlebnissen, die der Film bietet, ist es die Unaufgeregtheit, mit der alles passiert, die Paradies! Paradies! so faszinierend und kurzweilig macht. Der Krieg ist gegenwärtig, wird aber nicht mystifiziert.“
(Jan Hestmann, FM4)


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